
Die neu von SimPower entwickelte Kommunikationssoftware (APCOM) stellt die Software-Verbindung zwischen den stimulierten Ebenen 1+2 und der simulierten Ebene 3 dar. Mit APCOM wird sichergestellt, daß die Original-Software des Referenzkraftwerkes unverändert im stimulierten Teil für das Bedienen und Beobachten zur Anwendung kommt. Somit ist eine absolute und einzig wahre Abbildungstreue für das Bedienen und Beobachten sichergestellt.Der ebenfalls von SimPower neu entwickelte Makrocompiler (MA COMP) übersetzt den leittechnischen Maschinencode MC5 in die Computerhochsprache C. Mit diesem Codegenerator werden die leittechnischen Funktionen des Referenzkraftwerkes dem Simulator zugeführt.
Zusätzlich wurden auch die Emulatoren für die im Referenzkraftwerk verwendeten Software-Bausteine entwickelt. Sie bestehen aus dem Informationsmodul (IMEMU) und der Antriebssteuerebene (ASEMU). Somit kann die leittechnische Funktionalität des Referenzkraftwerkes unverändert übernommen werden.
Die Funktionsmodule (FUM), die als Hardware-Bausteine (Binär-, Analog-signalaufbereitung, usw.) im Referenzkraftwerk eingesetzt sind, werden mittels FUM-Software nachgebildet. Über Interfacevariablen, die im Shared Memory Bereich des Simulationsrechners abgelegt sind, steht die emulierte Leittechnik in Verbindung mit den simulierten Prozeßmodellen.
Die Instruktorstation erlaubt dem Ausbilder die Steuerung des Simulators, Vorgabe der Übungssituation und Kontrolle des Ablaufes, nach den Anforderungen der Schulung. Die anwenderfreundliche Bedienung erfolgt menugeführt und beinhaltet alle typischen Simulatorfunktionen, wie Start/Stop, Anfangsbetriebszustände, Spezifische und Standardereignisse, Vorortbedienungen, Raffung und Dehnung.